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Entscheidung gefällt - ich werd Veganerin!

Ich weiß gar nicht mehr, wann genau die "Erleuchtung" über mich gekommen ist. In meinem YouTube-Wiedergabeverlauf stand auf jeden Fall ein Video über gesunde Ernährung am Anfang und umso weiter ich nach oben scrolle, desto konkreter werden die Videos: Erst welche von PETA, dann von veganen YouTubern und schließlich, warum Milch ungesund ist und welche Qualen Nutztiere eigentlich in Milch- und auch Eier-Betrieben über sich ergehen lassen müssen.

Irgendwann machte es dann auf jeden Fall einfach Klick und ich dachte: Mit dem Wissen kannst du nicht weiterhin so tun, als wäre alles wunderbar und fröhlich weiter tierische Produkte in dich reinschaufeln. Vegetarismus reichte für mich nicht mehr aus, weil Eier und Milch mit Fleisch verbunden sind.

Männliche Küken von Legehennen werden vergast und/oder zerschreddert, Milchkühen werden ihre Kinder (sprich: Die Kälbchen) weggenommen und entweder ebenfalls als Milchkuh aufgezogen - oder (die Bullenkälber) zu Fleisch verarbeitet. Es versteht sich von selbst, dass Fleisch an sich in Zukunft für mich absolut tabu ist, ohne Widerrede. Mit der Schuld könnte ich einfach nicht leben.

Mag sein, dass das jetzt alles abgedroschen und öko und was weiß ich nicht alles klingt, aber ich stelle mir (und allen anderen auch) die Frage: Wozu quälen wir Tiere, wenn wir sie und ihre "Produkte", wenn man es so bezeichnen will, für eine gesunde und ausgeglichene Ernährung gar nicht brauchen?

Weshalb fügen wir ihnen Schmerzen zu, wenn es so einfach wäre, es nicht zu tun? Warum können wir nicht simple drei "Produkte" - Fleisch, Milch und Eier - einfach weglassen, damit die Umweltsituation um ein Wesentliches verbessern und Millionen Menschen mit den Lebensmitteln ernähren, die für all die Zuchttiere draufgehen?

Und inzwischen hat man eine riesige Auswahl an Lebensmitteln, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse, extrem viele Ersatzprodukte - auch ohne umweltschädigendes Soja. Vitamin B12, von dem viele Ernährungs"experten" behaupten, es käme nur in Nahrungsmitteln tierischer Herkunft vor, ist tatsächlich auch in Mandeln und Sandorn enthalten. Kalzium kann man durch Gemüse wie Brokkoli oder durch Getreidemilch aufnehmen, teilweise in wesentlich größeren Mengen als in Kuhmilch.

In pflanzlicher Nahrung sind bedeutend mehr Ballaststoffe als in Eiern, Fleisch und Milch. Milch erhöht das Risiko für Osteoporose und Krebs, 75% aller Menschen vertragen Laktose ohnehin nicht und ernähren sich trotzdem sehr gesund und ohne jegliche Mangelerscheinungen.

Ich könnte ewig so weiter machen, aber im Grunde ist jetzt wohl jedem klar, worauf ich hinaus will. Tierische "Produkte" sind unnötig für den menschlichen Körper und auch nicht gesundheitsfördernd, sie erhöhen lediglich das Risiko für Kreislauf-Krankheiten und Krebs, eigentlich stehen sie sogar im Verdacht, diese überhaupt erst auszulösen. Ein Mensch kann auch ohne tierische Nahrung vollkommen gesund, ja, vielleicht sogar noch gesünder sein als jeder Fleischesser und es gibt überhaupt keinen Grund, sich gegen vegane Ernährung zu sträuben, weder als Eltern (wie meine), noch als irgendjemand anders.

19.7.13 18:35

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